Unglücklicher Start
Der Start in die zweite Halbzeit hätte aus Luzerner Sicht kaum schlechter verlaufen können. Luca Jaquez, der junge Debütant, der eine souveräne erste Hälfte spielte, foulte im Strafraum einen Basler. Schiedsrichter Fähndrich sah sich die Szene am Monitor an und entschied zurecht auf Elfmeter. Diesen verwandelte Fabian Frei gnadenlos ins rechte Lattenkreuz. Die Luzerner blieben aber auch nach dem Gegentor die etwas aktivere Mannschaft und nach einer knappen Stunde wurde ein Abschluss von Abubakar, nach einer schönen Einzelaktion, von einem Basler Bein gerade noch so um den Pfosten zur Ecke gelenkt. Der FCL stemmte sich weiter gegen die Niederlage, erlitt nach 78 Minuten aber einen herben Dämpfer. Fähndrich stellte Marvin Schulz mit Gelb-Rot vom Platz. Über die erste Verwarnung muss nicht diskutiert werden, die Zweite aber (Reklamieren) war schon sehr diskutabel. Aber auch nach diesem Rückschlag gab die Mannschaften von Mario Frick nicht auf. Der eingewechselte Ndiaye setzte sich auf links durch, bediente Abubakar in der Mitte, der aber traf den Ball nicht wunschgemäss und so kullerte er ins aus. Fünf Minuten vor Schluss war es dann aber doch soweit und die Gäste entschieden dieses Spiel. Darian Males setzte sich im Strafraum durch und überwand Müller mit links. Das dritte Tor von Fabian Frei tief in der Nachspielzeit nach einem Konter war dann nur noch Resultatkosmetik. So verlor der FCL den Auftakt in diese Rückrunde mit 0:3. Das Gezeigte war aber besser als in der Vorrunde und die drei Tore widerspiegelten nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Platz.
Weiter geht es am nächsten Sonntag mit dem Auswärtsspiel in Lugano.