Vor rund 1’400 Zuschauerinnen und Zuschauern fand das Finalspiel in der swissporarena statt.
Die Luzerner versuchten von Beginn an, mit einem konstruktiven Spielaufbau und Ballstafetten zum Torerfolg zu kommen. Die Waadtländer hingegen verteidigten kompakt, agierten konsequent in den Zweikämpfen und liessen nur wenige Möglichkeiten zu.
Das Heimteam war offensiv aktiver und suchte immer wieder den Weg in die gefährliche Zone. Vor allem über die Aussenbahnen ergaben sich Möglichkeiten, doch im Strafraum fehlte die nötige Präsenz. Der FC Lausanne-Sport war dort häufig in Überzahl und konnte die Hereingaben klären.
Lausanne kam zu wenigen Torchancen, blieb mit seinem Umschaltspiel aber gefährlich. Die Luzerner Defensive stand über weite Strecken organisiert und liess nur wenig zu. In der 45. Minute gingen die Gäste in Führung: Nach einem schnell ausgeführten Freistoss konnte der Ball zunächst nicht aus der Gefahrenzone geklärt werden. Ein Lausanner kam rund 16 Meter vor dem Tor zum Abschluss, wobei der Schuss noch abgefälscht wurde und zum 0:1 ins Tor fiel.
Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCL mehr Spielanteile. Der FC Lausanne-Sport zog sich vermehrt zurück und und blieben fortan über Konter gefährlich. Die Luzerner arbeiteten weiterhin konzentriert gegen den Ball, fanden offensiv aber nur selten eine Lücke in der gegnerischen Defensive.
Der FCL suchte bis zum Schluss den Weg nach vorne und kamen zu mehreren Standardsituationen. In der 88. Minute erhöhte der FC Lausanne-Sport auf 2:0. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kam ein Lausanner an den Ball und traf aus kurzer Distanz.
Auch danach versuchte der FCL nochmals zu reagieren und kam zu weiteren Abschlüssen. Doch in der Schlussphase gelang den Gästen schliesslich noch der Treffer zum 3:0-Endstand.
Damit endete die Serie von 15 ungeschlagenen Spielen und der FC Luzern musste sich im Playoff-Final vor heimischem Publikum mit 0:3 gegen den FC Lausanne-Sport geschlagen geben.