Die Junglöwinnen starteten offensiv willig und schwungvoll in die Partie gegen den Tabellenletzten aus Rapperswil, doch bei der Entscheidungsfindung und der technischen Ausführung haperte es zu oft. Einen der bis dahin wenigen, sauber vorgetragenen Angriffe schloss Stevanovic zur 1:0-Führung ab (21.). Ärgerlich, dass der FCL den Gast weiterhin auf die leichte Schulter nahm und nur über das nächste Tor nachdachte, statt als Kollektiv absolut diszipliniert und konsequent zu verteidigen. So war der postwendende Gegentreffer zum 1:1 keine Überraschung (24.). Schildknecht brachte die Luzernerinnen kurz vor der Pause doch noch mit 2:1 in Front (44.).
In der zweiten Halbzeit zeigte der Leader aus der Innerschweiz dann endlich durchgehend sein wahres Gesicht. Ein Angriff nach dem anderen rollte jetzt auf das Rapperswiler Tor zu, dazu liess Luzern defensiv nun gar nichts mehr anbrennen. Die Tore fielen nun regelmässig, sodass der Endstand von 7:1 als korrekt und verdient bezeichnet werden kann. Gleichzeitig müssen die ersten 35 Minuten als Warnsignal und “Lehrblätz” nachhallen, um sich als Team wie auch als Einzelspielerin im Leistungssport täglich weiterzuentwickeln.
Mit dem 16. Vollerfolg im 21. Saisonspiel hat das Team bereits im März die 50-Punkte-Marke geknackt und kommt dem Saisonziel “Playoffs” (Platz 1 bis 4) immer näher. Nach der Nationalteam-Pause empfängt Leader Luzern den Verfolger FC Basel (Samstag, 12. April, 18 Uhr, Allmend Süd).
Telegramm
FC Luzern – FC Rapperswil-Jona 7:1 (2:1)
Allmend Süd (Kunstrasen), 80 Zuschauende
Tore: 21. Stevanovic 1:0, 24. Rapperswil 1:1. 44. Schildknecht 2:1. 51. Rondalli 3:1. 56. Schildknecht 4:1. 70. Petrovic 5:1. 73. Herger 6:1. 89. Schildknecht 7:1.
Kader FC Luzern U20: Berisha; Binggeli, Dahinden, C. Grossen, L. Grossen, Herger, Iten, Krähenbühl, Kunz, Petrovic, Rondalli, Schildknecht, Schnider, Spring, Stevanovic, Wälti.
Bemerkungen: Luzern ohne Kramoviku (U18), Roos (Sprachaufenthalt), Studer, Schallberger (geschont) und Tschupp (Wiederaufbau).