Erstklassige Rahmenbedingungen für diesen Cupfight waren gegeben. In der Anfangsphase wirkte das Spiel der Luzernerinnen jedoch hektisch. Zwar wurden die meisten Zweikämpfe gewonnen, die anschliessende Spielfortsetzung war jedoch häufig von Ungenauigkeiten geprägt.
Die wenigen präzisen Angriffe auf das gegnerischeTor führten in der 22. Minute zur Führung für den FCL, als eine Verteidigerin eine scharfe Hereingabe unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Mit diesem Resultat ging es in die Pause, in der klare Vorgaben formuliert wurden.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich für den FC Rapperswil-Jona. Nur eine Minute später brachte Lynn Leutwyler ihr Team nach einer Einzelaktion sogleich wieder in Führung.
Eine ungewöhnliche Szene ereignete sich in der 67. Minute: Während eine verletzte Rapperswilerin ausserhalb des Spielfelds behandelt wurde und sich ihre Mitspielerinnen am Spielfeldrand aufhielten, gab der Schiedsrichter das Spiel wieder frei. Aylin Müller reagierte schnell und setzte Lisa Brand mit einem Einwurf in eine Eins-gegen-eins-Situation, die diese zum 1:3 verwertete.
Leonie Wuttke stellte schliesslich rund zwanzig Minuten vor Schluss mit einem Kopfball den Endstand sicher. Damit sicherte sich der FCL einen weiteren Sieg, der erneut auf den bewährten Tugenden der Mannschaft beruhte.