Bei regnerischem Wetter und tiefen Platzverhältnissen traf die U17 von Luzern auf die Berner Oberländer. Das Heimteam startete gut in die Partie, sie liessen den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren und hatten so das Spiel im Griff. Ab der 10. Minute kamen auch die ersten guten Tormöglichkeiten hinzu. Doch es blieb beim 0:0. Die Thuner waren aktiv und setzten die Luzerner unter Druck, doch sie fanden immer wieder eine gute Lösung im Aufbauspiel. Einzig der Torerfolg fehlte. Ein ruhender Ball aus guter Position wurde perfekt getreten, doch der Torhüter konnte den Ball ins Toraus lenken. Kurz vor der Halbzeit kamen die Luzerner noch zu 2 sehr guten Torchancen, leider ohne Erfolg, ein Ball ging an den Pfosten der andere wurde vom Torhüter gut pariert. Im Gegenangriff wurde der Luzerner Torhüter, der sein Debüt in der U17 gab, das erste Mal geprüft, er lenkte den Ball zur Ecke. Was für eine Rettungsaktion. So blieb es beim 0:0 Halbzeitstand.
In der 2. Halbzeit ging es so weiter wie in der 1. Halbzeit, die Luzerner kontrollierten das Spiel, aber der Gegner war aktiv und beschäftigte sie. In der 57. Minute dann die Erlösung, nach einem hohen Pressing erkämpft sich der Luzerner Flügelspieler den Ball und spielt auf den Luzerner Mittelstürmer, der aus der Drehung den Ball am Torhüter vorbeischiebt. Es war nicht so, dass sich die Luzerner Chancen über Chancen erspielten, aber sie waren die spielbestimmende Mannschaft, die auf schwierigem Terrain gepflegten Fussball spielte. In der 81. Spielminute erzielte der Luzerner Stürmer, sein Doppelpack, oder doch nicht, der Schiedsrichter entschied sich, das Tor nicht zu geben, ein klarer Fehlentscheid!
So musste man mit dem knappen Ergebnis bis zum Schlusspfiff zittern. In der 90. Minute dann die Erlösung, nach einem Eckball köpfte der eingewechselte Verteidiger zum verdienten und souveränen 2:0 Sieg ein.
Nun kommt es nächste Woche zum Spitzenspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern.