Die U16-Löwinnen kehrten am Samstag mit drei verdienten Punkten und einer „reinen Weste“ nach Hause zurück. Beim Auswärtssieg gegen den FC Winterthur-Wiesendangen zeigte das Team eine starke Reaktion auf die Niederlagen der vergangenen zwei Wochen. Nach dem verlorenen Meisterschaftsspiel und dem weniger gelungenen Partnerschaftsspiel war die Mannschaft mental gefordert und lieferte ab. Mit diesem Sieg bleiben die Luzernerinnen dem FC Aarau im Kampf um den 3. Platz auf den Fersen.
Der Start gelang optimal. Bereits in der 2. Minute erzwang der FCL den ersten Eckball. Dieser wurde von Chiara de Santana mustergültig in den Fünfmeterraum gezirkelt. Laura Bachmann antizipierte am Besten und verwertete den Ball nach starkem Laufweg und sauberer Volleyabnahme zum frühen 1:0.
Auch nach dem Führungstreffer blieb der FC Luzern spielbestimmend. In der 11. Minute leitete Laura Bachmann nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte eine schnelle Kombination ein, die Chiara de Santana und Lisa Brand in Szene setzte. Brands Abschluss zwang die Winterthurer Torhüterin zu einer starken Parade. Drei Minuten später war diese jedoch machtlos. Nach Unordnung im Strafraum der Gastgeberinnen reagierte Lisa Brand am schnellsten und schob platziert ins lange Eck zum 2:0 ein.
Winterthur kam danach durch einen Freistoss sowie einzelne Konter zu Abschlusssituationen, welche die Luzerner Defensive jedoch allesamt entschärfen konnte.
Bis zur Pause erspielte sich der FCL weitere Torchancen durch Noemi Rosenberg, Isabel Birrer (deren Abschluss die Torhüterin an die Latte lenkte), Alyssa Hübscher, Chiara de Santana und Lisa Brand, ohne weiteren Torerfolg.
Pausenfazit: «Gute Reaktion und Entwicklung auf die letzten Spiele. Für die zweite Halbzeit braucht es weiterhin Ruhe und klare Tempowechsel im Ballbesitz.»
Zur zweiten Halbzeit brachte der FC Luzern mit Lia Buck, Mila Halter, Katarina Milosavljevic und Laura Wetzel vier frische Kräfte ins Spiel.
Die Startphase nach dem Seitenwechsel war geprägt von vielen Einwürfen und Zweikämpfen.
Der erste gefährliche Abschluss gelang Isabel Birrer, nachdem sich Katarina Milosavljevic im Strafraum energisch durchgesetzt hatte.
In der 54. Minute musste die Winterthurer Torhüterin erneut eingreifen, als Cheyenne Brügger einen satten Weitschuss aus rund 25 Metern abfeuerte.
Winterthur blieb durch Konter und Standards gefährlich und sorgte in der Luzerner Abwehrzone für Unruhe. Ein Lattentreffer nach einem Freistoss verhinderte knapp den Anschlusstreffer.
In dieser Phase fehlte dem FCL die Effizienz der ersten Halbzeit etwas.
Doch kurz nach diesem Weckruf schlugen die Löwinnen erneut zu. Nach einem Ballgewinn setzte sich Isabel Birrer stark durch und spielte mit einem präzisen Seitenwechsel Laura Wetzel frei. Deren Abschluss prallte an der Torhüterin ab, direkt vor die Füsse von Laila Balla, die souverän zum 0:3 einschob.
In der Schlussphase verwalteten die Luzernerinnen das Resultat abgeklärt und liessen defensiv kaum mehr etwas zu.
Schlussfazit: «Wir konnten das Spielgeschehen über weite Strecken bestimmen, müssen aber weiter an den Basics und den Umschaltmomenten arbeiten.»
Das nächste Meisterschaftsspiel der FC Luzern U16 Frauen findet am Sonntag, 12. April 2026, um 14:00 Uhr in Luzern gegen den FC Aarau statt.