Der FC Luzern startete druckvoll in die Partie und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Bereits nach acht Minuten schien sich dieser Aufwand auszuzahlen: Nach einem kurz ausgeführten Eckball landete der Ball im Netz, doch der Treffer von Lucas Silva Ferreira wurde wegen einer Abseitsposition aberkannt.
Wenig später belohnte sich der FCL dennoch für den engagierten Auftakt. Nach einem Foul an Tyron Owusu zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Matteo Di Giusto übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Penalty souverän zur 1:0-Führung.
Mit dem Führungstreffer verlor der FCL etwas an Tempo und Dominanz. Der FC Winterthur fand besser in die Partie und blieb vor allem nach Ballgewinnen und schnellen Umschaltaktionen gefährlich. In der 32. Minute nutzten die Gäste eine solche Situation zum Ausgleich: Théo Golliard behauptete im Mittelfeld den Ball und schickte Andrin Hunziker in die Tiefe. Dessen Querpass fand Nishan Burkart, der von der Strafraumgrenze platziert zum 1:1 abschloss.
Kurz vor der Pause geriet der FCL in Rückstand. In der vierminütigen Nachspielzeit brachte Nishan Burkart eine Flanke in den Strafraum, die Théo Golliard per Kopf im Luzerner Tor unterbrachte. Damit drehten die Gäste die Partie und gingen mit einer 2:1-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCL zunehmend die Spielkontrolle. Das Heimteam erarbeitete sich mehrere vielversprechende Möglichkeiten. Trotz zunehmendem Druck in der Schlussphase fehlte jedoch mehrfach die letzte Konsequenz und Präzision im Abschluss.
So blieb es am Ende bei der knappen 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen den FC Winterthur.