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Klare Niederlage gegen den GCZ

Die AWSL-Frauen verlieren Heimspiel mit 0:5





Klare Niederlage gegen den GCZ

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Bereits nach vier Minuten trafen die Luzernerinnen zweimal den Pfosten. Beim ersten Angriff war es Sina Cavelti, die aus spitzem Winkel nur das Aluminium traf, zwei Zeigerumdrehungen später war es Debora Vogel, die nach einem sauber vorgetragenen Angriff den Ball am Tor vorbeischoss. Es sollte nicht der Tag der Innerschweizerinnen werden. Sager (13.), Brülhart (per Freistoss) und auch Cavelti hatten gute Möglichkeiten, doch die Bälle landeten meist auf der Laufbahn und nicht im Tor. Die mangelnde Präzision im Abschluss sollte den Luzernerinnen noch zum Verhängnis werden.
In der 16. Minute gelingt GC der Führungstreffer. Zunächst schlägt Egli nach einer Flanke ein Luftloch, doch mit viel Glück kommt die U-Nationalspielerin erneut an den Ball, dribbelt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch und kann Schneider aus kurzer Distanz überwinden. Unmittelbar nach Wiederanpfiff wird Cavelti auf die Reise geschickt, die wiederum Sager am Sechzehner schön bedient. Doch auch ihr Abschluss geht flach am Tor vorbei. Da die Luzerner Bemühungen um den Ausgleich weiterhin erfolglos bleiben, ist es wieder GC, dem ein Treffer gelingt. In der 24. Minute kommt Marta Cazalla nach einem Eckball am zweiten Pfosten an den Ball und zieht volley ab. Schneider kann den Schuss nur noch ins eigene Tor abwehren. Dennoch lässt sich das AWSL-Team nicht aus der Ruhe bringen. Die Frauen aus Luzern sind aggressiver, gewinnen die Zweikämpfe und erarbeiten sich Torchance um Torchance. Die beiden besten vergeben Kamber (35’) und Klotz (40’).

 

Mit einem unverdienten 0:2 geht es in die Pause. Für die zweite Halbzeit nimmt man sich viel vor. Doch bereits der erste Angriff von GC nach der Pause erstickt die Luzerner Ambitionen. Egli entwischt Brülhart auf der rechten Abwehrseite. Er lanciert Rinast, der in die Mitte flanken kann. Dort setzt sich Pfister durch und lenkt den Ball ins Tor zum 0:3. Das war der Nackenschlag, danach lief im Spiel der Luzernerinnen nicht mehr viel zusammen. Nach einem Einwurf in der 59. Minute kann Jackson einen Pass von Häring blocken und alleine auf Schneider zulaufen. Das 0:4 ist Tatsache. 
In der Schlussphase bemühten sich beide Teams um den Ehrentreffer. Nach einem guten Angriff kann Vogl im Strafraum auf Cavelti ablegen (74’), doch der Schuss der Stürmerin geht über das Tor. In der 75. Minute dringt Vogl selbst in den Strafraum ein und setzt sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch. Im Strafraum wird sie von einer GC-Verteidigerin hart angegangen, bleibt aber auf den Beinen und passt in die Mitte zu Cavelti. Deren Schuss kann Cazalla in letzter Sekunde blocken.
Den Schlusspunkt setzt die eingewechselte chinesische Nationalspielerin Zhang. Sie wird an der Strafraumgrenze angespielt und schiesst den Ball zum 0:5 ins Netz.

 

Doch die Niederlage war nach dem Spiel fast nebensächlich. Denn leider verletzte sich Kapitänin Melanie Müller bei einer Aktion in der 35. Minute schwer am linken Bein. Wir wünschen ihr an dieser Stelle alles Gute, viel Kraft und eine schnelle Genesung!

 

Für das AWSL-Team stehen nun richtungsweisende Spiele in einer englischen Woche an. Am Mittwoch findet auf der Hubelmatt das Nachholspiel gegen Aarau statt. Anpfiff ist um 20.00 Uhr. Am Samstag, 22. April, steht dann das letzte Spiel der regulären Saison gegen Basel auf dem Programm.

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Telegramm: FC Luzern – GCZ 0:5 (0:2)

 

Tore: 16’ Egli 0:1, 25’ Cazalla 0:2, 46’ Pfister 0:3, 59’ Jackson 0:4, 90+1’ Zhang 0:5

 

Verwarnungen: Keine

 

Aufstellung: Laura Schneider, Bettina Brülhart (61’ Alisha Heiniger), Chantal Ruf, Lynn Häring, Sarah Klotz, Lia Kamber, Melanie Müller (35’ Chantal Wyser), Jamie Kenel (78’ Corinne Troxler), Rahel Sager (61’ Anja Furger), Debora Vogl (78’ Jael Jost), Sina Cavelti

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