Entscheidungen bei auslaufenden Verträgen und einem Leihspieler

Der FC Luzern gibt bekannt, dass die per Ende Saison auslaufenden Verträge mit Vaso Vasic, Kevin Spadanuda, Sinan Karweina und Mauricio Willimann nicht verlängert werden. Zudem wird die vorhandene Kaufoption beim Leihspieler Julian von Moos nicht gezogen.




Entscheidungen bei auslaufenden Verträgen und einem Leihspieler

Der FC Luzern gibt bekannt, dass die per Ende Saison auslaufenden Verträge mit Vaso Vasic, Kevin Spadanuda, Sinan Karweina und Mauricio Willimann nicht verlängert werden. Zudem wird die vorhandene Kaufoption beim Leihspieler Julian von Moos nicht gezogen.

 

Im Hinblick auf die Kaderplanung der Saison 2026/27 wurden weitere personelle Entscheidungen getroffen. Fünf Spieler werden den FC Luzern verlassen.

 

Abschied nach fünf Saisons

 

Torhüter Vaso Vasic stiess im Sommer 2021 vom belgischen Verein Royal Mouscron zum FC Luzern und absolvierte insgesamt 22 Pflichtspiele für den FCL.

 

Der 36-Jährige etablierte sich nach seiner Ankunft als wertvolle Stütze innerhalb der Mannschaft und überzeugte bei seinen Einsätzen als verlässlicher Rückhalt. Mit seiner grossen Erfahrung war der Teamplayer insbesondere für das junge Torhüterteam von grossem Wert. Daneben übernahm Vaso Vasic in den vergangenen zwei Saisons zusätzliche Verantwortung in der Nachwuchsförderung, wo er sich als Torhütertrainer engagierte.

 

«Auf Vaso Vasic war immer Verlass. Mit seiner Art und seinem Teamgedanken hatte er auf und neben dem Platz eine wichtige Rolle im Club. Dafür sind wir ihm sehr dankbar», so Sportchef Remo Meyer.

Kevin Spadanuda verlässt die Innerschweiz

 

Flügelspieler Kevin Spadanuda wechselte im Sommer 2023 vom französischen Erstligisten AC Ajaccio zum FC Luzern. Der 29-Jährige erzielte in 83 Pflichtspielen 10 Tore und 10 Assists für den FCL.

 

Mit seiner Dynamik und Unberechenbarkeit war Kevin Spadanuda ein belebendes Element in der Offensive des FC Luzern. Auch neben dem Platz war der Offensivspieler mit seiner offenen und positiven Art sehr geschätzt.

 

«Kevin Spadanuda war immer mit bedingungslosem Einsatz unterwegs. Trotz wiederkehrender verletzungsbedingter Rückschläge und persönlich sportlich herausfordernder Situationen stellte er sich stets in den Dienst der Mannschaft. In guten Gesprächen wurde gemeinsam entschieden, dass neue Impulse ab Sommer für beide Seiten der richtige Schritt sind», erklärt Sportchef Remo Meyer.

Keine Vertragsverlängerung mit Sinan Karweina

 

Der 27-jährige Sinan Karweina stiess im Sommer 2024 von Austria Klagenfurt aus Österreich zum FC Luzern. Der Offensivspieler erzielte in 44 Pflichtspielen 4 Tore und 5 Assists.

 

Kurz nach seiner Ankunft beim FC Luzern und einem vielversprechenden Start wurde Sinan Karweina durch eine mehrmonatige Muskelverletzung ausgebremst. Auch in der darauffolgenden persönlich schwierigen Phase überzeugte der Deutsche mit grossem Einsatz.

 

«Sinan Karweina war stets ein absoluter Teamplayer und in Bezug auf Einstellung, Resilienz und Einsatz insbesondere für die jungen Spieler ein grosses Vorbild», sagt Sportchef Remo Meyer.

Julian von Moos kehrt nach Genf zurück

 

Stürmer Julian von Moos war im vergangenen Sommer vom Servette FC leihweise in die Innerschweiz gestossen. Der 25-Jährige absolvierte für den FC Luzern 23 Pflichtspiele, in denen er 4 Tore erzielte und 4 Assists verbuchte. Der FCL wird von der vorhandenen Kaufoption keinen Gebrauch machen.

 

«Julian von Moos verlieh unserer Offensive mit seinem Tempo und seiner Unberechenbarkeit zusätzliche Variabilität. Daneben hatte er leider immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen. Aus hauptsächlich wirtschaftlichen Gründen wird die Option einer festen Verpflichtung nicht wahrgenommen», erklärt Sportchef Remo Meyer.

Ein Eigengewächs verlässt den FCL

Der schweizerisch-mexikanische Doppelbürger Mauricio Willimann durchlief sämtliche Nachwuchsstufen des FC Luzern. Der 23-jährige Innenverteidiger debütierte in der Saison 2022/23 in der 1. Mannschaft des FCL. Die vergangene Spielzeit verbrachte Mauricio Willimann auf Leihbasis beim FC Schaffhausen, ehe er in dieser Saison hauptsächlich Teil des U21-Kaders des FC Luzern war. Insgesamt absolvierte der Innenverteidiger 7 Pflichtspiele in der Super League.

 

«Mauricio Willimann verbrachte bald 13 Jahre beim FC Luzern. Er verfügt über eine grosse Persönlichkeit und war in seinen Teams stets ein Leader. Für ihn ist nun der Moment gekommen, in einem neuen Umfeld den nächsten Schritt zu machen», erklärt Sportchef Remo Meyer.

Der FC Luzern bedankt sich bei allen Spielern für ihren Einsatz und wünscht ihnen für die berufliche und private Zukunft alles Gute.

 

Im Anschluss an das letzte Heimspiel gegen den FC Zürich findet eine offizielle Verabschiedung statt.

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