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AWSL-Team: Playoff-Niederlage im Hinspiel

Die AWSL-Frauen verlieren das Hinspiel gegen den FCZ mit 0:7




AWSL-TEAM: PLAYOFF-NIEDERLAGE IM HINSPIEL

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Nach dem siebten Platz in der regulären Saison mussten die Luzern Frauen im Playoff-Viertelfinal gegen den amtierenden Meister antreten. Auf der heimischen Hubelmatt reichte eine gute Leistung über 45 Minuten jedoch nicht. In der zweiten Halbzeit musste man Lehrgeld bezahlen.

 

Mit einer flexiblen Fünferkette und schnellem Umschaltspiel wollte Trainer Della Casa dem Meister im Hinspiel ein Schnippchen schlagen. In der 14. Minute führte diese Taktik zur ersten Gelben Karte des Spiels und einer guten Freistossposition für die Löwinnen. Doch Chantal Wyser konnte daraus kein Kapital schlagen. Die erste Chance für Zürich erspielte sich Nationalspielerin Humm nach einer Viertelstunde. Höbinger konnte in den Rücken der Abwehr lanciert werden, doch Humm verpasste die Hereingabe in der Mitte.

In der 33. Minute sorgte Pinther für den ersten Aufreger. Ihre missglückte Flanke von der Grundlinie wurde zum perfekten Torschuss. Jedoch knallte der Ball an den zweiten Pfosten. Ansonsten war die erste Halbzeit arm an Highlights, was den Luzernerinnen in die Karten spielte. Mit einem 0:0 ging es in die Pause – eine exzellente Ausgangslage fürs Rückspiel lag in Griffweite.

 

Doch nach der Pause schaltete Luzern einen Gang zurück und Zürich einen Gang hoch. Direkt nach dem Seitenwechsel kam der amtierende Meister zum Doppelschlag. Nach einem zurückgelegten Ball traf Piubel erst nur den Pfosten – doch Pinther konnte zum 0:1 abstauben. Nur eine Minute später standen nach einem Pass in die Tiefe drei Zürcherinnen alleine im Strafraum vor van Weezenbeek. Schlussendlich war es Humm, die den Ball über die Linie drückte.

 

Nach dem Doppelschlag konnte sich das Heimteam wieder fangen. Man konnte wieder eigene Angriffe lancieren. Bis zur 65. Minute. Die österreichische Nationalspielerin Höbinger setzte sich am Strafraum gegen drei Gegnerinnen durch und vollendete das Solo mit dem 0:3. Wenige Minuten später war es wieder Höbinger, die mustergültig Egli lancierte. Alleine vor van Weezenbeek umlief sie die Torhüterin und traf zum 0:4. Ab da war der Bann bei den Gästen gebrochen. In der 84., der 85. und der 88. Minute kam man zum Dreifachschlag: 

Erst traf Höbinger nach einem Hands vom Punkt, dann vollendete sie einen weiteren Abpraller von van Weezenbeek, der im Fünfer direkt vor ihren Füssen landete. Den Schlusspunkt setzte Schertenleib. Nachdem ein Eckball kurz ausgeführt wurde, konnte die Flanke flach durch den Fünfer bis zur jungen Zürcherin am zweiten Pfosten durchrollen. Sie bedankte sich und schoss das 0:7.

 

Das Playoff-Viertelfinal Rückspiel findet auf dem Heerenschürli am Samstag 13. Mai um 16:00 Uhr statt. 

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Telegramm: FC Luzern – FC Zürich 0:7 (0:0)

 

Telegramm:

Tore: 50’ Pinther 0:1. 51’ Humm 0:2. 65’ Höbinger 0:3. 70’ Egli 0:4. 84’ Höbinger 0:5. 85’ Höbinger 0:6 (Penalty). 88’ Schertenleib 0:7.

 

Verwarnung: 14’ Vetterlein (Foul).

 

Aufstellung: Lea van Weezenbeek, Bettina Brülhart (70’ Alisha Heiniger), Chantal Ruf, Lynn Häring, Sarah Klotz, Lia Kamber, Chantal Wyser (61’ Jael Jost) , Jamie Kenel, Rahel Sager, Debora Vogl (61’ Anja Furger), Sina Cavelti (83’ Corinne Troxler).

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