Die FC Luzern U21 wusste, was sie in Kreuzlingen erwarten würde: ein tief stehender Gegner mit gefährlichen Spielern bei Standardsituationen.
Genau so gestaltete sich die Partie. Die Innerschweizer übernahmen früh das Spieldiktat und drückten das Heimteam in die eigene Hälfte. Abgewehrte Angriffe der Luzerner wurden von den Ostschweizern jeweils weit in die gegnerische Platzhälfte zurückgespielt, mit dem Ziel, über physisch starke Angreifer zum Abschluss zu kommen.
Das Spiel fand grösstenteils zwischen den beiden Strafräumen statt, klare Abschlüsse blieben selten. Die Angriffe des FCL wurden immer wieder durch Fouls unterbunden und früh gestoppt.
So auch in der 39. Minute, als Ensar Ismaili die gelb-rote Karte sah. Am Defensivverhalten der Kreuzlinger änderte dies jedoch wenig. Sie standen weiterhin tief und suchten konsequent das lange Spiel. In der 60. Minute brachte Nico Lazri den FCL mit einem Weitschuss mit 1:0 in Führung.
Nur zehn Minuten später kam es auf der rechten Seite der Luzerner zu einem Freistoss. Dieser wurde weit in den Strafraum auf den zweiten Pfosten gespielt, von wo aus er ins Zentrum zurückgelegt wurde. Yves Seeger war dabei einen Schritt schneller als die gesamte Defensive und erzielte den 1:1-Ausgleich.
Dieses Resultat blieb in der Folge unverändert, sodass der FCL einen Punkt vom Bodensee mitnahm.