FC LUZERN – GC ZÜRICH 4:3 (2:2)

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Das Heimspiel begann mit einem offenen Schlagabtausch. Noch keine zehn Minuten waren gespielt, da nutzten die Gäste einen Fehler in der Luzerner Hintermannschaft: Tim Meyer eroberte den Ball nahe dem Strafraum, umkurvte Pascal Loretz und brachte GC in Führung. Der FC Luzern reagierte prompt, und schon nach einer Viertelstunde glich Oscar Kabwit nach Vorarbeit von Julian von Moos aus.

Kurz vor der Pause gingen die Zürcher erneut in Führung, nachdem Tyron Owusu einen Schuss von Luke Plange mit der Hand blockte und GC den fälligen Penalty verwertete. Doch der FC Luzern zeigte sofort Moral: Nur 78 Sekunden später legte Lars Villiger für Matteo Di Giusto auf, der den 2:2-Ausgleich erzielte.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCL zunehmend das Kommando. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte ein Eigentor von GC-Neuzugang Sven Köhler die Luzerner erstmals selbst in Führung. Zwar glichen die Gäste in der 58. Minute durch Simone Stroscio nochmals aus, dieser Treffer fiel jedoch eher schmeichelhaft, da das Heimteam zu diesem Zeitpunkt klar dominierte. Julian von Moos hatte zudem mit einem Freistoss die Latte getroffen.

Die Entscheidung fiel in der 76. Minute: Nach einem geblockten Abschluss von Pius Dorn zog der eingewechselte Severin Ottiger aus der Distanz ab und traf sehenswert zum 4:3. In der Schlussphase brachte der FC Luzern den Vorsprung über die Zeit und sicherte sich verdient die drei Punkte.

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FC Luzern – GC Zürich 4:3 (2:2)

 

swissporarena | 9'018 Zuschauende

Tore: 9' Meyer 0:1. 15' Kabwit (von Moos) 1:1. 35' Plange (P.) 1:2. 37' Di Giusto (Villiger) 2:2. 53' Köhler (Eigentor) 3:2. 58' Stroscio 3:3. 76' Ottiger 4:3.

Startelf:

Loretz, Dantas Fernandes, Bajrami, Owusu, Dorn, Abe, Silva Ferreira, Di Giusto, Kabwit, Villiger, von Moos

Einwechslungen:

73' Ottiger (Kabwit), Winkler (Silva Ferreira) und Vasovic (Villiger), 82' Grbic (von Moos)