FC Luzern - FC Lausanne-Sport - 2:1 (0:1)

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Der Start in die Partie misslang dem FCL komplett. Viele Ballverluste und kein geordneter Spielaufbau prägten die Anfangsphase. In der 5. Minute wurde Nicky Beloko nach einem Foulspiel zunächst verwarnt und anschliessend nach VAR-Konsultation gar des Feldes verwiesen – das bedeutete 85 Minuten in Unterzahl.

 

Das Unglück setzte sich fort, als Schiedsrichter von Mandach nach einer Jashari-Intervention im Strafraum auf Elfmeter entschied. Kaly Sené verwertete diesen in der 20. Minute zur Gästeführung.

Nach dem Rückstand erfolgte bereits früh ein Wechsel bei den Luzernern. Levin Winkler ersetzte Max Meyer und gab sein Debüt in der Super League.

 

Um die Halbstundenmarke herum konnte der FCL die Unterzahl kurzzeitig etwas besser kompensieren und kam durch Chader zu einer ordentlichen Chance.

 

In der 35. Minute benötigte es nach einem Ballverlust von Chader als letztem Mann die Glanztat von Loretz, um zu verhindern, dass Sené den Doppelpack schnürte. Kurz vor der Pause lief der Angreifer erneut alleine aufs Tor, scheiterte jedoch wiederum.

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Neuzugang Jesper Löfgren kam für die zweite Halbzeit anstelle von Leny Meyer, was ebenfalls sein Debüt bedeutete.

 

Es deutete zu Beginn des zweiten Durchgangs alles darauf hin, dass Lausanne die Führung ausbauen würde. In der 59. Minute lag der Ball dann auch ein zweites Mal im Luzerner Kasten. Dieser Treffer wurde jedoch aberkannt, da eine Abseitsposition dem Tor vorausging.

 

Nur eine Zeigerumdrehung später ergab sich tatsächlich die grosse Ausgleichschance. Dorn legte im Strafraum quer auf Okou, der jedoch über das Tor zielte. Eine weitere Minute später war es dann doch so weit. Pius Dorn eroberte den Ball und sein Flachschuss fand das Ziel – Ausgleich!

 

Die Luzerner nahmen den Schwung gleich mit und hatten trotz Unterzahl mehr Spielanteile. Und so kam es, was nach 20 Spielminuten kaum jemand für möglich gehalten hatte. Jakub Kadak eroberte den Ball am Mittelkreis und leitete den Angriff ein. Kablan ging dazwischen, verlor den Ball jedoch direkt wieder an Ottiger, der in der 89. Minute zum gefeierten Helden wurde, indem er das goldene Tor erzielte.

 

Mit einer enormen Willensleistung in der zweiten Hälfte verdiente sich die Mannschaft drei Punkte in einer unglaublichen Partie.

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