AWSL: NIEDERLAGE GEGEN DEN GRASSHPPER CLUB

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Das erste Heimspiel der Saison begann gemächlich. Es dauerte bis zur 19. Minute, ehe sich ein Team die erste Chance erarbeiten konnte. GC lancierte einen Angriff über rechts, bei dem Lefeld in der Mitte zum Abschluss kam. Die Polin scheiterte aus kurzer Distanz an der starken Luzerner Torhüterin Laura Schneider. Wie die TV-Bilder zeigten, stand die GC-Spielerin klar im Abseits, was dem Schiedsrichtergespann aber entging.

Nur sechs Minuten später kam auch die Heimmannschaft zu ihrer ersten Chance. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld leitete Jennifer Wyss den Ball direkt zu Sina Cavelti weiter. Die Stürmerin zog nach innen und schloss sofort ab - doch der Ball klatschte nur an die Latte. Die GC-Torhüterin war machtlos.

 

In der 27. Minute brachte Wyss einen Freistoss von der Seite gefährlich vors Tor. Am zweiten Pfosten segelte der Ball knapp über den Kopf von Cavelti. Hinter ihr hatte sich Chantal Ruf von ihrer Gegenspielerin gelöst, doch die Verteidigerin kam einen Tick zu spät.

 

Nur fünf Minuten später kam GC zu seiner besten Chance. Nach einem Eckball wurden die Luzernerinnen gnadenlos ausgekontert. Die ehemalige Luzernerin Jackson lief alleine auf Schneider zu. Sie versuchte den Ball noch einmal quer zu legen, doch Valentine Rahm hatte aufgepasst und konnte im letzten Moment das sichere Tor verhindern.

Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Cavelti. Die Luzernerin setzte sich an der Eckfahne gegen zwei Gegenspielerinnen durch und passte in die Mitte zu Debora Vogl. Deren Schuss konnte gerade noch von einer Verteidigerin abgefälscht werden.

 

Nach der Pause geht GC in der 54. Minute in Führung. Nach einem Steilpass wird Lefeld in der Mitte völlig vergessen und muss den Querpass nur noch ins Tor ablenken. Keine Chance für Schneider.

In der 64. Minute luchste Vogl nach einem Einwurf ihrer Gegenspielerin den Ball ab. Mit einem Sprint über das halbe Spielfeld kommt sie im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch für einen präzisen Schuss fehlt ihr etwas die Kraft. Im Gegenzug stürmt Papai über die linke Seite in den Strafraum und wird an der Grundlinie unsanft von den Beinen geholt. Penalty für GC, verwandelt von Ljustina.

 

In der Folge versuchte Luzern offensiv noch einen Gang zuzulegen. In der 77. Minute war es die junge Fiona Sperlich, die an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, diesen aber nur an die Latte setzte. Noch in derselben Minute hatte Sperlich eine weitere Top-Chance. Nach einer Flanke von Vogl schüttelte sie ihre Gegenspielerin ab, hatte beim Abschluss aber zu viel Rücklage, so dass der Ball über den Kasten flog.

 

In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal spannend. Erst traf Schertenleib nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus, dann verwandelte Ljustina einen weiteren Eckball direkt.

 

 

Nächsten Samstag reisen die Luzernerinnen für die dritte Runde der Super League nach Basel. Auf der Sportanlage St. Jakob wird die Partie gegen den FCB um 18:00 Uhr angepfiffen. Auf www.awsl.ch kann man den Match auch im Livestream verfolgen.

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Telegramm:

 

Luzern – GC 0:4 (0:0)

 

Tore: 54’ Lefeld, 67’ Ljustina (Penalty), 90 + 2’ Schertenleib, 90 + 4’ Ljustina.

 

Verwarnungen: 13’ Kenel (Foul), 28’ Häring (Foul), 58’ Dongus (Foul), 62’ Ljustina (Foul), 90’ Ivelj (Zeitspiel)

 

Aufstellung: Laura Schneider, Lynn Häring, Chantal Ruf, Nicole Reinschmidt (64’ Bettina Brülhart), Valentine Rahm (85’ Saaza Egli), Jamie Kenel, Lia Kamber, Jennifer Wyss (59’ Barbara Reger), Debora Vogl, Jael Jost (59’ Fiona Sperlich), Sina Cavelti